Das Projekt und unsere Visionen

Vor uns liegt eine große Neugestaltung von St. Marien.

Das Projekt „Himmel über Minden“ verbindet die notwendige Sanierung mit einer Weiterentwicklung des gesamten Geländes von St. Marien. Das Vorhaben beginnt mit der Restaurierung und Sicherung des Turmes. Darin soll später die neue Auferstehungskapelle mit einem Kolumbarium entstehen, einem Begräbnisplatz für Urnen.

Ort der Begegnung und Ruhe

Auch das Kirchenschiff wird saniert und renoviert, das Dach neu eingedeckt, die Kirche statisch gesichert, der Kirchraum umgestaltet. Wir wollen im Anschluss den Südeingang der Kirche neugestalten und den Kirchplatz mit dem ehemaligen Kreuzgang zu einem Ort der Begegnung und Ruhe machen.

Kosten von rund 5,4 Millionen Euro

Die Höhe der Kosten für die Sanierungsmaßnahmen wurde zunächst (Ende 2018) auf rund 3,6 Millionen Euro veranschlagt. Aufgrund der eingehenden Untersuchungen des Gebäudes und des dabei festgestellten Schadensbildes ergeben sich beim Start der Baumaßnahmen Kosten von rund 5,4 Millionen Euro.

Förderung durch den Bund

Die Bundesrepublik Deutschland fördert das Vorhaben mit gut 1,8 Millionen Euro. Weitere knapp 500.000 Euro kommen vom Land Nordrhein-Westfalen. Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler unterstützt mit 65.000 Euro, auch der Kirchenkreis Minden beteiligt sich. Etwa die Hälfte der noch fehlenden Summe konnte die Spendenkampagne "Himmel über Minden" bis Herbst 2025 bereits aufbringen. Das im Anschluss geplante Kolumbarium und ein modernes Kirchencafé sollen gesondert finanziert werden.

Die Gemeinde als Bauherrin

Bauherrin und Bauträgerin ist die St. Marien-Kirchengemeinde, der Bauverein St.-Marienkirche Minden e.V. nimmt die Spenden entgegen und lässt sie der Baumaßnahme zufließen. Spenden in jeder Höhe sind willkommen.

Die Gemeinde als Bauherrin wird gegenüber den Fördergebern, den Behörden und dem ausführenden Ingenieurbüro Krause & Anastasiou durch Pfarrer Frieder Küppers vertreten. Beteiligt sind auch Pfarrer Armin Backer und Mitglieder des Presbyteriums. Oliver Zech vom Mindener architekturstudio.pm hat die baufachliche Begleitung des Projektes übernommen.

Rettet den Turm von St. Marien!

Das ist der erste Schritt: Am Turm wird für die Sanierungsarbeiten ein Gerüst aufgebaut. Das Mauerwerk muss gründlich saniert, neu verfugt und schadhafte Steine ersetzt werden. Anker sollen die Standfestigkeit der einzelnen Turmgeschosse zusätzlich sichern.

Es hat sich gezeigt, dass vor allem der Glockenstuhl besonderer Aufmerksamkeit bedarf: Die Schwingungen der Glocken treiben bisher die Mauern auseinander. Das Planungsbüro hat Pläne zur Lösung dieses Problems vorgelegt. Schließlich hat die baufachliche Untersuchung ergeben, dass auch die Abdeckung der Turmhaube erneuert werden muss.

Unsere Kirche wird gesichert und bekommt eine starke Linie!

Auch das Gewölbe des Kirchenschiffs muss außen und innen saniert, renoviert und statisch gesichert werden. Zudem ist das Dach der Kirche neu einzudecken, da bisher Feuchtigkeitsschäden in den Dachstuhl eindringen.

Diese für die Kirche lebenswichtigen Maßnahmen verbinden wir mit einer Umgestaltung des Kirchraums. Eine neue „Lebens-Achse“ vom Auferstehungsfenster im Chor über den Altar, die Kanzel, den Taufstein bis zur Auferstehungskapelle spiegelt den Lebensweg eines Christen: Im Turm mit Kapelle und Weißem Kolumbarium berühren sich Himmel und Erde.

Vor uns liegt eine große Neugestaltung von St. Marien

Das Projekt „Himmel über Minden“ verbindet die notwendige Sanierung mit einer Weiterentwicklung des gesamten Geländes von St. Marien.

Im Frühjahr 2026 beginnende Maßnahmen
*

  • 1. Turmsanierung (Los 1)
  • 2. Kirchenschiff (Los 2)
  • 3. Außenanlagen rund um das Kirchenschiff (Los 3)

(* -im Rahmen des öffentlich geförderten Projekts)

Unsere Visionen für die Zukunft

  • 4. weißes Kolumbarium im Erdgeschoss des Turmes
  • 5. Kirchplatz mit Brunnen als Ort der Begegnung und Ruhe
  • 6. Südzugang mit Öffnung zur Stadt
  • 7. Modernes Kirchencafé am Weinberg