Weintrauben-Tasting und Rauchzeichen

Gemeindefest an St. Marien mit Weintrauben-Tasting und Rauchzeichen

Führungen und Kulturprogramm zum „Tag des offenen Denkmals“ 

Pünktlich zum großen Gemeindefest an St. Marien-Gemeinde sind im Weinberg südlich der Marienkirche die Weintrauben reif. Am Sonntag, 13. September, werden die ersten Trauben gelesen und können von den Festbesucherinnen und -besuchern probiert werden. In der Kirche, auf dem Kirchplatz und im Marienstift erwartet die Gäste am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ ein vielfältiges Angebot mit Kirchenführungen, Kulturprogramm und Mitmachaktionen für Kinder.  

Bereits um 10 Uhr gestalten die Pfarrpersonen der gesamten Marien-Gemeinde einen Festgottesdienst. Anschließend beginnt um 11.30 Uhr das bunte Programm. Mit einem besonderen Effekt, rotem Rauch, macht Pfarrer Frieder Küppers zu Beginn des Festtreibens auf gute Neuigkeiten zur anstehenden großen Sanierung von St. Marien aufmerksam.  

Um 12 Uhr und 14.45 Uhr starten historische Führungen einer Arbeitsgruppe des „Historischen Workshops“ der Gemeinde. Um 13.30 Uhr und 16.15 Uhr erläutert das Planungsbüro Krause & Anastasiou die Sanierungsmaßnahmen an der Kirche.  

Zwischen den Führungen stellen Ensembles der Mariengemeinde Musik aus den vergangenen Jahrhunderten vor.  

Weinberg St. Marienkirche
Foto: Prieß

Auf dem Kirchplatz oder im Marienstift treten außerdem auf: das Eltern-Kind-Singen, der Posaunenchor, ein Ukrainischer Chor und eine afghanische Modenschau. Die Pfadfinder bauen ihre Jurte auf.

Für das leibliche Wohl wird im Marienstift gesorgt: Suppen und Salate, Wurst vom Grill, Kaffee, Kuchen, orientalisches Gebäck und Kaltgetränke erwarten die Gäste. Am Weinberg können die süßen Trauben der neuen Rebsorte „Cabernet Cantor“ probiert werden. Für alle Speisen und Getränke wird um eine Spende für die Sanierung der Kirche gebeten.

Hintergrund des Ereignisses ist der bevorstehende Start der Sanierung der rund 1.000jährigen Kirche. Seit über sieben Jahren sammelt der Bauverein St. Marienkirche dafür Spenden unter dem Motto „Himmel über Minden“. Öffentliche Fördergeber sind der Bund und das Land NRW sowie die kirchliche Stiftung KiBa. Von den Kosten in Höhe von rund 5,4 Mio. Euro sind bisher gut vier Mio. zusammenkommen.

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